Schulzoo Leipzig | Home | Über uns | Gästebuch | Impressum | Kont@kt|
++++ Hier finden Sie über 400 Fotos in unserem Foroarchiv ++++
Unser Zoo in Bildern
Fotoarchiv
Rundgang
Video
Wissenschaftliches
Berichte
Arbeitsblätter
Aktuelles
News
Termine
Links
TV-Programm
   

Zurück zur Übersicht 1 2 Seite >>

Bemerkungen zum Kleinen Igeltanrek
(Echinops telfairi Martin, 1838)


Systematik:
Ordnung: Insektenfresser (Insectivora)
Familie: Tanreks (Tenrecidae)
Unterfamilie: Borstenigel (Tenrecinae)
Art: Kleiner Igeltanrek (Echinops telfairi)

Beschreibung:

Der Kleine Igeltanrek erscheint mit einer Kopf-Rumpf-Länge von etwa 12-18 cm und einem Gewicht von 110 bis 230 g (Jahreszeitenabhängig) auf den ersten Blick wie eine Art Miniatur-Igel (daher auch der englische Name Small Madagascar Hedgehog). Das Stachelkleid wurde aber im Gegensatz zu den Stacheligeln (Erinaceidae) nicht homolog (ursprungsgleich) mit diesen entwickelt, da in Madagaskar Stacheligel fehlen. Beide Gruppen sind nicht sehr nahe miteinander verwandt. Das Stachelkleid ist nicht besonders dicht und somit auch nicht so spitz ist wie das eines Stacheligels. Die Farbe der Stacheln reicht von einem sehr hellen beige bis hin zu einem sehr dunklen grau bis fast schwarz, wobei die Stacheln zunächst am Rücken beginnend hell, mittig dunkel und an den Spitzen wiederum hell sind. Der Bauch ist meist hellgrau bis weiß. Die Ohren und Füße sind nur spärlich behaart.

Kleiner Igeltanrek (Echinops telfairi) im Schulzoo Leipzig

Lebensweise:

Verschiedene Literaturangaben weisen darauf hin, dass der Igeltanrek dämmerungs- und nachtaktiv bzw. vollständig nachtaktiv ist. In Gefangenschaft kann man sie bereits in den frühen Abendstunden beobachten. Sie sind ständig auf Nahrungssuche und wühlen dabei mit ihrer Nase im Boden um Insekten aufspüren zu können. Echinops scheint größere soziale Toleranzen aufzuweisen, so kann man sie meist ohne Probleme zu mindestens zwei Paaren halten kann, Haltungsberichte von Privathaltern sprechen jedoch davon das sich mehrere Männchen nicht vertragen, ein Männchen sich aber problemlos mit zwei Weibchen zusammen halten lässt. Die Tiere sind auch Menschen gegenüber sehr zahm, nur selten wird von Tieren berichtet die bissig, geschweige denn aggressiv waren. Bei Angst stoßen sie einen Zischlaut aus, ähnlich einem Fauchen und ziehen ihre Stacheln bis über den Kopf.
Igeltanrek sind sehr kletterfreudige Tiere, ihre Nester für die Nacht- oder Winterruhe bzw. die Jungenaufzucht bauen sie aber meist auf dem Boden oder in Asthöhlen. Ihre Winterruhe ist eine Art "Trockenschlaf", die sich während des Südwinters, d.h. etwa Mai - September vollzieht. In dieser Zeit ist es auf Grund von Niederschlagsmangel und kühleren Temperaturen für den Igeltanrek schwer Beute zu finden. In Gefangenschaft kann man beobachten, dass die Tiere etwa Anfang Oktober weniger aktiv werden und weniger Nahrung zu sich zu nehmen. In der Zeit von Dezember bis etwa Anfang März sollte die Umgebungstemperatur bei etwa 18-20°C liegen. Man kann die Tiere jetzt nur noch selten zum Trinken bzw. zur Futteraufnahme sehen, trotz allem sollte ihnen täglich frisches Wasser und Tockenfutter zur Verfügung stellen.


Zurück zur Übersicht 1 2 Seite >>
BAG
  BAG-Homepage
  Mitteilungshefte
  Tierbestand
Schulzoo Leipzig e.V.
  Satzung
  Beitragsordnung
  Vorstandsmitglieder
Homepage im Wandel der Zeit
  Homepage 24.02.1999
  Homepage 01.01.2000
  5 Jahre Schulzoo
im Internet
Sonstiges
  Öffnungszeiten
  Impressum
 


Copyright Schulzoo-Leipzig
Heiko Kern

Designed for IE5 /
Netscape 4.5

Best View: 800x600 /
1024x768 Pixel