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Schulzoo-Ausflug auf den Reiterhof
Nachdem unsere erste Schulzoo-Fahrt
im August letzten Jahres, bei der wir mit Kanus durch den
Spreewald paddelten, gelungen und amüsant war, entschieden wir
uns dieses Jahr erneut gemeinsam ein Wochenende zu verbringen.
Diesmal sollte ein Reiterhof für den Spaß und die nötige
Abwechslung sorgen. Die Wahl fiel auf den Reit- und
Ausbildungsstall in Werchow. Wieder in den Spreewald, aber
diesmal nicht ins Nasse, sondern hoch zu Ross.
Die Abreise stand für 07.00 Uhr,
letztendlich losgefahren sind wir 08.30 Uhr. Somit war die
eigentlich von 09.00 - 14.00 Uhr geplante Fahrradtour durch
Cottbus und Umgebung erledigt. Statt dessen waren wir schon
zeitiger als geplant in Werchow, etwa gegen 14.00 Uhr. Dort
angekommen gab es erste Probleme, die sich aber glücklicherweise
bald klärten. Gegen 16.00 Uhr bereiteten sich Pferd und Reiter
auf zwei sehr anstrengende und unbequeme Stunden im und unterm
Sattel vor. Einige saßen erfahren und locker im Sattel. Andere
hofften, sie bräuchten das Pferd nicht mit Muskelarbeit und
Schweiß anzutreiben, sondern könnten es mit "los Pferd,
los" oder anderen netten Sprüchen in den Trab versetzen.
So hatte nach dem Reiten jeder ein
anderes Wehwehchen. Dem einen tat der Rücken, dem anderen die
Beine oder aber die Stimme weh. Es war Zeit sich mit Pizza zu stärken
und in gemütlicher Runde, zu vierzehnt, ans Feuer zu setzen. Die
ersten schliefen vor lauter Erschöpfung gleich nach dem
Abendbrot ein, andere saßen bis tief in die Nacht und haben
Marshmallows, Chips und Schokolade in Massen verdrückt.
Trotz, dass alle noch vom Vortag
total geschafft waren, gab es am Sonntag schon gegen 07.00 Uhr
die ersten Regungen in den Zelten. Halb zehn kroch spätestens
die letzte Schlafmütze aus dem Schlafsack, denn für 10.00 Uhr
war schon das Frühstück bestellt. Gestärkt ging es zur nächsten
Reiteinheit, die schon weniger rege Teilnahme genoß. Diesmal
durften alle, die wollten ihr Pferd allein auf dem Platz führen,
was erneute und intensivere Anstrengung bedeutete. Total
geschafft platzierten sich alle am Mittagstisch. Danach fuhren wir
etwa gegen 12.45 Uhr vom Reiterhof ab. Der nächste Termin stand
schon an. 14.00 Uhr trafen wir uns mit dem befreundeten Leiter
des Cottbusser Zoos, Jens Kämmerling. Er ermöglichte uns einen
kostenfreien Eintritt in den Zoo und vor allem einen schönen
Rundgang, wodurch er unseren müden Knochen den Rest gab. An
dieser Stelle auch noch einmal einen großen Dank an ihn! Gegen
20.30 Uhr waren dann endlich alle Reiter wieder im Lande. Aber
erst nach vier Tagen war beim letzten der Muskelkater weg.








Autor: Christiane Krause, Schulzoo-Leipzig
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